Beziehungen

Beziehungen

Tuesday, March 19th, 2013

und wer bezieht was von wem…

Beziehungen sind mit die wichtigsten Werkzeuge / Hilfsmittel in unserem Leben für die persönliche Seelenentwicklung, die uns zur Verfügung stehen. Deshalb werden diese Beziehungen – die Personen, die während unserer Inkarnation in unser Leben treten – noch bevor wir unser Leben beginnen auf Seelenebene quasi vertraglich vereinbart und abgesprochen. Und zwar in sehr detaillierter Form hinsichtlich wann diese andere Seele/ Person in unser Leben treten wird, welche Charakteristiken sie mitbringen wird und was sozusagen bezogen, gelernt oder absolviert/ausgeglichen werden soll. Denn auch Ausgleichs-thematiken – sogenanntes Karma – spielen hier eine große Rolle.

All dies wird in meinem Lebenspaket / meinem Lebensplan fest vermerkt, insbesondere die Zeitpunkte, wann wer wie vereinbart in mein Leben treten wird.

Um diese große Thematik besser verstehen zu können, bedarf es einer gehörigen Portion Basiswissen wie es in der Cosmos-Universität gelehrt wird. Weiß ich, was hier so zwischen Himmel und Erde gespielt wird, dann erkenne ich immer deutlicher den Sinn und Zweck von Beziehungen, und mir wird klar, warum ich gerade mit dieser oder jener Person eine Beziehung begonnen habe. Ist das nicht herrlich? Es geht also nur um das WISSEN.

 

Bei Beziehungen geht es im Wesentlichen darum – wie es das Wort schon sagt – etwas von einer anderen Person zu beziehen. Dabei geht es weniger um Finanzielles, sondern generell um Werte, welche ich nicht habe, aber die andere Person hat, oder scheinbar hat, da sie diese mir spiegelt. Ich entwickele eine Sehnsucht danach, diese Charakteristiken, Wesenseigen-schaften oder was auch immer diese andere Person hat, auch haben zu wollen. Sie faszinieren mich derart, dass ich eine Beziehung eingehen möchte, um genau diese Dinge zu beziehen.

Bei den meisten Menschen, die nicht über das BASISWISSEN verfügen geschieht das alles unbewusst…. Sie machen sich keine Gedanken darüber, weshalb sie gerade jetzt in diese Beziehung hinein tapsen. Der WISSENDE erkennt jedoch schnell, was mit der neuen Bezie-hung ansteht, welche Aufgaben auf ihn zukommen.

Schaut Euch nur einmal die Beziehungen um Euch herum an, sie sind immer so gegensätzlich veranlagt – optisch wie charakterlich. Da haben wir den sehr schlanken Mann mit einer recht pummeligen Frau – einen weniger attraktiven Mann mit ein sehr gutaussehenden Frau – einen sehr hektischen Mann mit einer in sich ruhenden Frau – einen nach außen strahlenden kommunikativen Mann mit einem kleinen Mäuschen als Frau daneben – eine recht lebhafte, etwas laute Frau mit einem recht stillen Mann – einem Verschwender mit einem sparsamen Partner – ein Techniker mit einem Kaufmann – der eine ist spirituell und der andere nicht – der eine modisch und der andere nicht. Die Liste ist endlos und die Merkmale beziehen sich nicht nur auf Mann und Frau, sondern auch auf Freunde, Geschäftspartner und lockere Bekanntschaften.

Jeder möchte genau das, was der andere ihm vorspiegelt – was er nicht hat – beziehen. Und habe ich einmal alles bezogen, so geht die Beziehung auch zu Ende. Den Verlauf kann man sehr schön und einfach verfolgen. Am Anfang einer Beziehung hat man sich noch sehr viel zu sagen. Es gib eine größtmögliche Übereinstimmung (fast 100%) in den Interessen und Meinungen. Nach einer unterschiedlich langen Zeit und nachdem jeder von jedem schon unterschiedlich viel bezogen hat, entwickeln sich die Menschen jeder für sich weiter und die Themenübereinstimmungen werden weniger…. die Interessen sind nicht mehr gleich auf und die Kommunikation miteinander nimmt ab. Da wird schon mal etwas gesagt, was beim anderen erst gar nicht mehr ankommt, oder es wird nicht verstanden. So geht die Entwicklung immer weiter und die Kommunikation und die Übereinstimmung kommen zu einem Tiefpunkt.

In diesem Stadium spricht sie nur noch mit dem Kühlschrank und er nur noch mit dem Werkzeugkasten… bildlich gesprochen. Was er oder sie sonst noch sagen, kommt beim anderen schon nicht mehr an. Das führt so weit, dass es gar keine Kommunikation mehr zwischen den beiden gibt….. nichts kommt mehr beim anderen an…. Es gibt keine Überein-stimmungen mehr…. jeder hat alles, was er beziehen konnte, bezogen. Der Zeitabschnitt dieser Beziehung ist zu Ende…. Zeit sie zu beenden.

Der WISSENDE beendet eine solche Beziehung dann geordnet, in Ruhe, ohne Streit und voller Respekt und Dank dem anderen gegenüber dafür, dass er beziehen durfte.

Der UNWISSENDE wird die Beziehung im Streit beenden, den anderen verletzen und beschimpfen. Er verfällt in Schuldzuweisungen und wird nicht verstehen, wieso es zu diesem Ende kam.

 

Dass der Beginn einer Beziehung – der Zeitpunkt – genau vorprogrammiert und vereinbart ist, zeigt sich an so vielen Dingen, und in der Regel hilft die geistige Welt – die Engel / Helfer / Geistführer oder wie immer man sie nennen möchte – kräftig mit, und ebnet den Einstieg in eine neue Beziehung wie im Lebenspaket vorgesehen. Hier ein Beispiel:

Ein junger Mann wohnt in Parterre und geht jeden Morgen um 8:30 Uhr zur Wohnungstür raus, um zur Arbeit zu gehen. Zur gleichen Zeit kommt jeden Morgen ein junges Mädchen von oben die Treppe herunter… sie wohnt in der 1. Etage.

Jeden Morgen denkt er: „….was für ein Pummelchen… und wie unvorteilhaft angezogen… überhaupt nicht attraktiv“. Sie denkt jeden Morgen: „….was für ein arroganter Bursche …kämmen hätte er sich auch mal können“. Es gibt keine Übereinstimmungen. Das geht ein Jahr lang so, und eines Tages kommt er zur Tür raus…. Sie kommt die Treppe herunter, stolpert und fällt genau in seine Arme. Er schaut in ihre Augen und es trifft ihn der Schlag…. So ein paar schöne Augen hat er sein Leben lang noch nicht gesehen. Und sie fühlt sich auch so wohlig an. Auch sie ist hin und weg…. Welche starken Arme…. Und er riecht so gut und diese Wärme in seinem Blick.

Nun umhüllt die rosarote Wolke diese beiden. Sie hilft diese Beziehung zu verschmelzen, damit auch keiner ausscheren kann. Ist die Beziehung dann einmal gefestigt, so entzieht sich die rosarote Wolke wieder, und die beiden fangen an voneinander zu beziehen.

Und so leiten immer besondere Ereignisse neue Beziehungen just zum richtigen Zeitpunkt wie vereinbart ein. Man kann jahrelang nebeneinander wohnen und kennt sich nicht…. Man grüßt noch nicht einmal. Dann auf einmal kommt der Tag, wo die Beziehung beginnen kann.

 

Oft ist es sehr schwer, ein Thema, was man beziehen oder lernen möchte, durchzuziehen und man gibt vorher auf. Unsere Helfer jedoch setzen uns immer wieder das gleiche Thema vor die Nase, bis wir es geschafft und erkannt haben. Hier ein kleines Beispiel:

Eine Frau geht eine Beziehung mit einem gewalttätigen Trinker ein. Das Lernthema ist „Verlassen lernen“. Regelmäßig schlägt er sie… anfangs nur wenig…. dann jedoch immer stärker…. bis sie krankenhausreif ist. Erst dann verlässt sie ihn, und auch nur auf Druck ihrer Mitmenschen hin und nicht aus eigener Überzeugung. Sie hat das Thema – ihre Aufgabe – noch nicht verinnerlicht. Sie sucht sich wieder einen Mann aus, der ähnliche Charakteristiken aufweist. Auch dieser schlägt sie wieder und das Spiel beginnt aufs Neue. Das Spiel wird sich solange wiederholen, bis sie erkannt hat, auf welche Charakteristiken sie zu achten hat und bei welchen Zeichen, sie diesen Partner verlassen muss. Erst dann ist sie von dieser Erfahrungsrolle befreit.

Viele Paare schaffen es Jahrzehnte zusammen zu bleiben und immer aufs Neue voneinander zu beziehen. Sie entwickeln sich beide fortwährend jeder für sich weiter und es entstehen immer neue interessante Charakteristiken, die sie sich gegeneinander vorspiegeln, und die es wertvoll machen, weiter voneinander zu beziehen. Scheinbar ein Spiel ohne Ende.

 

Also, schaut Euch einmal Eure Beziehungen genau an. Was ist es, was Ihr vom anderen beziehen möchtet und wie viel habt Ihr schon bezogen…. Wie habt Ihr Euch schon verändert. Es ist hoch spannend.

 

Euer Tom

PS: Das Basiswissen findet Ihr im Werk „Die Cosmos-Universität“ als ebook oder Hörbuch erhältlich.

Eingabe I

  1. Balasaheb says:

    Ja wirklich ein inareesstntes Video.Ich bin da etwas gespalten. Einerseits glaube ich auch, dass immer 2 dazugehf6ren, wie eine Beziehung le4uft, andererseits kann ich mit der Aussage: it”s always about you, not about your partner .. bzw. auch, dass der/die Partner mir etwas Unbewusstes von mir selber spiegelt, auch viel anfangen.Also manchmal ist es schon etwas kompliziert .. aber doch auch wieder schf6n.Bin schon gespannt, was es da noch alles zu lesen und zu sehen gibt.Liebe GrfcdfeMaria

Antwort zurücklassen